Schnecken bekämpfen

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Schnecken-Biologie: Augen, Fühler, Mund, Paarung, Schneckeneier ...


Augen (Weinbergschnecke - Helix pomatia):

Bewegliche, einziehbare Augen bei Weinbergschnecken (Helix pomatia)
Bewegliche, einziehbare Augen bei Weinbergschnecken

Am Ende der zwei oberen, großen Fühler sitzen die Augen der Schnecke. Damit sehen sie mehr schlecht als recht.





Man geht auch davon aus, dass Schnecken nur in Schwarz-Weiss sehen können. Im Gegensatz dazu wurde jedoch schon häufig beobachtet, dass Schnecken grüne Pflanzen bevorzugen. Rot- oder Brauntöne sind bei Weitem unattraktiver. Dies können Sie nutzen. Pflanzen Sie zum Beispiel den rotlaubigen Pflücksalat "Lollo Rosso" oder bräunliche Eichblattsalate.

Fühler (Gehäuseschnecke - Capea hortensis):

Fühler (Gehäuseschnecke - Capea hortensis):

Mit Fühlern orientiert sich die Gehäuseschnecken im Garten (Capea hortensis)
Mit Fühlern orientiert sich die Gehäuseschnecken im Garten

Hauptsächlich mit den kurzen, unteren Fühlern ertasten Schnecken ihre Umgebung.







Sobald Gefahr droht oder ein Hindernis auftaucht, können sie die Fühler blitzschnell einziehen. Hauptsächlich über die Fühler funktioniert ihr feiner Geruchssinn. Sie wittern Nahrung in bis zu 100 Metern Entfernung.

Mund (Weinbergschnecke - Helix pomatia):

Mund Weinbergschnecke - Schnecken können giftige Pflanzen und Aas verstoffwechseln (Helix pomatia)
Schnecken können giftige Pflanzen und Aas verstoffwechseln

Schnecken verfügen über eine mit kleinen Zähnchen ausgerüsteten Reibezunge, der Radula.






Damit können Sie außerdem feststellen, wie hoch die Zellspannung eines Blattes ist. Wenn eine Pflanze kränkelt oder langsam verwelkt, lässt diese Spannung nach, was Schnecken wiederum sehr appetitlich finden. Die Spanische Wegschnecke kann zum Beispiel pro Nacht bis zu 50 % ihres Körpergewichtes an Grünmasse fressen. Dies entspricht etwa 2,5 kg Pflanzenmasse pro Jahr. Hinzu kommen Schäden durch verschmutzte und verletzte Blätter und Stängel, an denen sich Pilze und Fäulniserreger festsetzen.

Paarung (Nacktschnecken):

Verschlungene Nacktschnecken bei der Paarung
Verschlungene Nacktschnecken bei der Paarung

Je feuchter der Lebensraum ist, desto besser können sich Schnecken vermehren. Landschnecken sind Zwitter.





Jedes Tier hat also sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane. Sie legen je nach Art bis zu 400 Eier vom Frühsommer bis in den Herbst in Bodenspalten ab. Oft findet man Eigelege auch in Komposthäufen.

Gelege mit Schneckeneiern

Weißliche, kleine Schneckeneier im Moos - Eigelege
Weißliche, kleine Schneckeneier im Moos

Die Eier sind wasserhell und weißlich durchscheinend.







Schnecken legen ihre Eier in Bodenspalten, unter Pflanzenmaterial und sehr gerne im Kompost ab. Wenn Sie Schneckeneier finden, dann lassen Sie diese entweder an der Sonne austrocknen oder übergießen Sie diese mit heißem Wasser. Eier aus zerschnittenen Schnecken überleben nicht. 

Schlüpfende Jungtiere und Schnecken-Eier

Schlüpfende Jungtiere und Schnecken-Eier (Nacktschnecken):

Schnecken-Gelege mit schlüpfenden Schnecken und Schnecken-Eiern
Laufkäfer und Kröten fressen gerne Schnecken-Gelege aus

Die Entwicklung vom Ei bis zum geschlechtsreifen Tier dauert etwa drei Monate.





Jungschnecken, Altschnecken sowie spät abgelegte Eier überwintern im Boden.

Überwinterung oder Schutz vor dem Austrocknen (Weinbergschnecke):

Weinbergschnecke mit Epiphragma, einem kalkhaltigen Verschluss gegen Kälte und Austrocknen
Weinbergschnecke mit Epiphragma - Verschluss gegen Kälte und Austrocknen

Zum Schutz vor Kälte oder Hitze ziehen sich Gehäuseschnecken ganz in ihr Häuschen zurück.






 

Auf der weißen Sohle bilden sie eine kalkhaltige Schleimschicht. Diese trocknet zum so genannten Epiphragma ab. Dieser Deckel ist luftdurchlässig, sodass die Schnecke nach wie vor atmen kann. Auch das Gehäuse der Schnecken, auch Schale genannt, besteht aus Kalk. Diesen nehmen Schnecken hauptsächlich mit der Nahrung auf. 

 

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